Neuvorstellung: Maserati Trofeo-Trio

12. August 2020
1.945 Views
Aktuelles

Um die Marke mit dem legendären Dreizack im Logo ist es recht still geworden. Unser letzter Test eines der charismatischen Fahrzeuge aus Modena liegt mittlerweile schon mehr als zwei Jahre zurück. Umso erfreulicher, über gute Neuigkeiten vom italienischen Hersteller berichten zu dürfen, denn nach der Ankündigung eines Ghibli mit Vierzylinder-Mildhybrid-Antrieb weht nun wieder ein etwas sportlicherer Wind: Die zwei Limousinen Ghibli und Quattroporte sollen bald als scharfe Trofeo-Versionen den Markt erstürmen und somit den bereits seit einiger Zeit verfügbaren SUV Levante Trofeo ergänzen. Das Dreizack-Trio bekommt einen waschechten Ferrari-V8 mit Biturbo-Aufladung, 580 PS sowie 730 Newtonmeter spendiert, die Kraft wird bei den beiden Limousinen ausschließlich auf die Hinterachse losgelassen. Damit sind sie in ihren jeweiligen Klassen allein auf weiter Flur – vergleichbare Modelle von BMW M oder Mercedes AMG sind mittlerweile nur mehr mit (teilweise abschaltbarem) Allradantrieb verfügbar.

 

Richtig auftrumpfen können die beiden Limos beim Topspeed, der mit heftigen 326 km/h angeben ist – der Levante rennt immerhin 302 Sachen. Auf 100 Stundenkilometer gehts bei letzterem in 4,1 Sekunden, der Ghibli braucht 4,3, der Quattroporte 4,5 Sekunden auf Landstraßen-Tempo.

Das Styling wurde un po‘ im Vergleich zur bisherigen, sportlichen Ausstattungslinie „Gransport“ verschärft, die Front- und Heckpartie wurde mit etwas Kohlefaser und Design-Elementen (unter anderem in roter und schwarzer Farbe) leicht geändert, das Maserati-Badge auf der C-Säule hat jetzt einen Blitz, 21-Zöller sind Serie. Im Innenraum fallen die Änderungen ebenfalls recht dezent aus – das kann aber durchaus positiv gesehen werden, denn die sportliche-elegante Zurückhaltung, gepaart mit richtig Dampf unter der Haube, steht dem Italo-Trio prächtig!

 

Ab wann und zu welchen Preisen die drei scharfen Maseratis in Österreich verfügbar sein werden, steht übrigens noch nicht fest – mit Einstiegspreisen unter 120.000 Euro ist jedenfalls nicht zu rechnen.

1 Kommentare

  1. Dieses Grün…..zum Niederknien

Kommentar abgeben