Test BMW Z4 M40i

23. Mai 2023
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:BMW
Klasse:Cabrio/Roadster
Antrieb:Hinterrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:340 PS
Testverbrauch:8,1 l/100km
Modelljahr:2023
Grundpreis:77.000 Euro

Test BMW Z4: Die dritte Generation des kleinsten Cabrios aus dem Hause BMW ist seit 2018 am Markt, bis dato verließen mehr als 55.000 Stück des G29 die Produktionsbänder in Graz. Die meisten übrigens mit Ziel Deutschland, erst dahinter folgen im Ranking der Absatzmärkte USA, China, Großbritannien und Japan. Bei unseren nördlichen Nachbarn ist übrigens das diesmal getestete Sechszylinder-Topmodell die beliebteste Variante – hierzulande liegen die beiden Vierzylinder vorne. Die Zweiliter-Versionen profitieren übrigens am meisten von der aktuellen Modellpflege, haben doch jetzt auch die Einsteiger das M-Sportpaket verbaut. Wovon vor allem die Optik profitiert.

Apropos Optik: Die neue Niere betont nun bei allen Modellen die Fahrzeugbreite. Leicht umgestaltet zeigen sich dazu die seitlichen Lufteinlässe sowie die Rad-Designs – unter 18 Zoll spielt sich dabei übrigens nichts mehr ab. Auch ohne Sitzheizung, Windschott, Ski-Durchreiche, Klimaautomatik und Einparkhilfe verlässt kein Z4 mehr die steirische Fabrik. Obwohl die Vierzylinder auch jede Menge adäquaten Vortrieb bieten, ist der famose Reihensechser natürlich ein echter Hit. Und obwohl seine Achtgang-Automatik ebenso top ist, hätten wir noch einen Wunsch zur endgültigen Abrundung: das Schaltgetriebe aus dem Plattform-Bruder Toyota Supra. Die genaue Bewertung des Test BMW Z4 lesen Sie unten.

Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe März 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Motor & Getriebe

Der Reihensechser ist ein Hit: bullig, kultiviert, kräftig, drehfreudig – dazu gibt’s passenden Sound, der selbst im Sport-Modus nie nervt. Ebenso top: die Automatik mit Schaltwippen hinterm Lenkrad. 

Fahrwerk & Traktion

Hervorragend abgestimmtes Adaptiv-Fahrwerk, im Normal-Modus komfortabel genug, im ­Sport-Modus nicht knallhart. Direkt-präzise Lenkung, agiles Handling. Das (abschaltbare) Stabilitätsprogramm hat das schwenkfreudige Heck gut im Griff, im Sport-Modus agiert es legerer. Top-Bremsen. Gute Traktion, auch dank Sport-Differenzial. 

Bedienung & Multimedia

Tiefe Sitzposition, 1A in Sachen Bedien-Freude – vor allem die Dreh-und-Drück-Steuerung „iDrive“ gefällt, aber auch das Vorhandensein von einigen echten Knöpfen und Drehreglern – ­obendrein ordentliche Sprachsteuerung. Induktives Handyladen kostet 558 Euro, das feine Headup-Display 1374 ­Euro. Ausreichend Ablagen.

Auf & Zu

In jeweils zehn Sekunden öffnet und schließ das gut gefütterte und gedämmte Verdeck – und das auch während der Fahrt bis zu 50 km/h bzw. von außen via Fernbedienung. Wirkungsvolles kleines Aufsteck-Windschott zwischen den Kopfstützen Serie.

Innen- & Kofferraum

Genug Platz für die beiden Passagiere. Kofferraumvolumen reicht für Wochenend-Trip zu zweit, dazu gibt’s ein Durchladesystem – freilich ohne Skisack.

Dran & Drin

Mit der Grundausstattung lässt es sich schon ganz gut leben, da kommt kein spartanisches Roadster-Feeling auf. Dennoch genug Extras, etwa die empfehlenswerte Lenkrad-Heizung. Hochwertige Materialien, solide Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit

Keine Airbag-Highlights, nach dem Facelift etwas mehr Assistenzsysteme – die volle Ladung spielt es aber nur über das Extra-Paket „Driving Assis­tant“. 

Preis & Kosten

Der Audi TT S kostet in etwa gleich viel, hat Allrad, aber nur vier Zylinder, deutlich teurer sind die ebenfalls vierzylindrigen Porsche Boxster und Jaguar F-Type. Nur zwei Jahre Gewährleistung. Fein: Verbrauch nahe Werksangabe. Lange Service-Intervalle. 

Test BMW Z4 (Cockpit)

Im Zuge des Facelifts ­wurde im Gegensatz zu anderen BMW zum Glück nichts in Sachen BedienFreude geändert. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test BMW Z4: Die dritte Generation des kleinsten Cabrios aus dem Hause BMW ist seit 2018 am Markt, bis dato verließen mehr als 55.000 Stück des G29 die Produktionsbänder in Graz. Die meisten übrigens mit Ziel Deutschland, erst dahinter folgen im Ranking der Absatzmärkte USA, China, Großbritannien und Japan. Bei unseren nördlichen Nachbarn ist übrigens das diesmal getestete Sechszylinder-Topmodell die beliebteste Variante – hierzulande liegen die beiden Vierzylinder vorne. Die Zweiliter-Versionen profitieren übrigens am meisten von der aktuellen Modellpflege, haben doch jetzt auch die Einsteiger das M-Sportpaket verbaut. Wovon vor allem die Optik profitiert. Apropos Optik: Die neue Niere betont nun bei allen Modellen die Fahrzeugbreite. Leicht umgestaltet zeigen sich dazu die seitlichen Lufteinlässe sowie die Rad-Designs – unter 18 Zoll spielt sich dabei übrigens nichts mehr ab. Auch ohne Sitzheizung, Windschott, Ski-Durchreiche, Klimaautomatik und Einparkhilfe verlässt kein Z4 mehr die steirische Fabrik. Obwohl die Vierzylinder auch jede Menge adäquaten Vortrieb bieten, ist der famose Reihensechser natürlich ein echter Hit. Und obwohl seine Achtgang-Automatik ebenso top ist, hätten wir noch einen Wunsch zur endgültigen Abrundung: das Schaltgetriebe aus dem Plattform-Bruder Toyota Supra. Die genaue Bewertung des Test BMW Z4 lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe März 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Der Reihensechser ist ein Hit: bullig, kultiviert, kräftig, drehfreudig – dazu gibt’s passenden Sound, der selbst im Sport-Modus nie nervt. Ebenso top: die Automatik mit Schaltwippen hinterm Lenkrad.  Fahrwerk & Traktion Hervorragend abgestimmtes Adaptiv-Fahrwerk, im Normal-Modus komfortabel genug, im ­Sport-Modus nicht knallhart. Direkt-präzise Lenkung, agiles Handling. Das (abschaltbare) Stabilitätsprogramm hat das schwenkfreudige Heck gut im Griff, im Sport-Modus agiert es legerer. Top-Bremsen. Gute Traktion, auch dank Sport-Differenzial.  Bedienung & Multimedia Tiefe Sitzposition, 1A in Sachen Bedien-Freude – vor allem die Dreh-und-Drück-Steuerung „iDrive“ gefällt, aber auch das Vorhandensein von einigen echten Knöpfen und Drehreglern – ­obendrein ordentliche Sprachsteuerung. Induktives Handyladen kostet 558 Euro, das feine Headup-Display 1374 ­Euro. Ausreichend Ablagen. Auf & Zu In jeweils zehn Sekunden öffnet und schließ das gut gefütterte und gedämmte Verdeck – und das auch während der Fahrt bis zu 50 km/h bzw. von außen via Fernbedienung. Wirkungsvolles kleines Aufsteck-Windschott zwischen den Kopfstützen Serie. Innen- & Kofferraum Genug Platz für die beiden Passagiere. Kofferraumvolumen reicht für Wochenend-Trip zu zweit, dazu gibt’s ein Durchladesystem – freilich ohne Skisack. Dran & Drin Mit der Grundausstattung lässt es sich schon ganz gut leben, da kommt kein spartanisches Roadster-Feeling auf. Dennoch genug Extras, etwa die empfehlenswerte Lenkrad-Heizung. Hochwertige Materialien, solide Verarbeitung. Schutz & Sicherheit Keine Airbag-Highlights, nach dem Facelift etwas mehr Assistenzsysteme – die volle Ladung spielt es aber nur über das Extra-Paket „Driving Assis­tant“.  Preis & Kosten Der Audi TT S kostet in etwa gleich viel, hat Allrad, aber nur vier Zylinder, deutlich teurer sind die ebenfalls vierzylindrigen Porsche Boxster und Jaguar F-Type. Nur zwei Jahre Gewährleistung. Fein: Verbrauch nahe Werksangabe. Lange Service-Intervalle. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1684832988680{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1684831758293{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Im Zuge…

7.8

FAZIT

Fahrspaß-Roadster reinster Güte – und dabei fast schon alltagstauglich.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Auf & Zu
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
8

R6, 24V, Bi-Turbo, 2998 ccm, 340 PS (250 kW) bei 5000–6500/min, max. Drehmoment 500 Nm bei 1600–4500/min, Achtgang-Automatik, Hinterradantrieb, Scheibenbremsen v/h (bel.)

L/B/H 4324/1864/1304 mm, Radstand 2470 mm, 2 Sitze, Wendekreis 11,0 m, Reifendim. v 255/40 R 18, h 275/40 R 18, Tankinhalt 52 l, Reichweite 640 km, Kofferraumvol. 281 l, Leergewicht (EU) 1640 kg, zul. Gesamtgew. 1860 kg, max. Anh.-Last –

0–100 km/h 4,5 sec, Spitze 250 km/h, Steuer (jährl.) € 2255,04, Werkstätten in Österreich 66, Service verschleißabhängig (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch kombiniert 7,9 l, Testverbr. 8,1 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 179/186 g/km

Front- und Seitenairbags, Notbrems-Assistent, Verkehrszeichenerkennung, Spurtverlassens- und Auffahrwarner, Innenspiegel autom. abblendend, Alarmanlage, Zweizonen-Klimaautomatik, digitale Instrumente 12,3 Zoll, 10,25 Zoll-Multimedia-Touchscreen, Navigationssystem, HiFi-Lautsprecher, LED-Scheinwerfer, Tempomat, adaptives Fahrwerk, Sport-Differenzial, Leder- oder Leder/Alcantara-Polsterung, Sportsitze, Einparkhilfe v/h, Sitzheizung v, Windschott, Aluräder 18 Zoll

Fernlicht-Automatik € 162,–, Adaptiv-Licht € 1714,–, Lenkradheizung € 270,–, Adaptiv-Tempomat € 654,–, Driving Assistant (Toterwinkel-Warner, Querverkehrs- und Heckkollisions-­Warner) € 906,–, Innovations-Paket (digitale Ins­trumente und Touchscreen je 10,25 Zoll, Headup-Display, Einpark-Automatik, el. klappbare Außenspiegel etc.) € 2016,–, Österreich-Paket (Lenkradheizung, schlüsselloser Zugang, Kreuzstütze) € 984,–, Harman Kardon Sound € 592,–, M Sportbremse € 354,–, E-Sitzverstellung mit Memory € 1212,–, Verdeck anthrazit Silbereffekt € 300,–, Metalliclack ab € 978,–, Leichtmetallräder 19 Zoll ab € 804,– etc.