Test DS 3 E-Tense Opera

29. Januar 2024
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FAHRZEUGDATEN

Marke:Citroën
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Elektro
Leistung:156 PS
Testverbrauch:18,1 kWh/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:50.340 Euro

Test DS 3: Seit Anfang 2019 läuft die zweite Generation des DS 3, mit dem Zusatz Crossback versehen mutierte der kleinste Vertreter von Citroëns Nobelmarke dabei vom klassischen Mini-Konkurrenten zum citytauglichen Crossover – samt einer rund sechs Zentimeter höheren Sitzposition. Jetzt erfährt die Baureihe eine zarte Modellüberarbeitung, als wichtigste Neuheit bringt es die reine Elektro-Variante (die einzige für Österreich verfügbare Motorisierung) bei gleichgebliebenem Drehmoment nun auf 20 PS mehr, dazu wuchs die Akku-Kapazität leicht. 

Zum Sportler wird der DS 3 damit nicht – wie gerne denken wir den 208 PS starken „Racing“ der Generation eins zurück –, doch im angestammten Stadt-Einsatz ist der noble Franzose flott unterwegs. Im City-Gewurl freut man sich zudem über die komfortable Federung und die luxuriöse Top-Ausstattung „Opera“ samt Nappa-, statt bei E-Autos üblichem Kunstleder – die hievt den DS 3-Tarif freilich über die 50.000 Euro-Marke. Ein weiterer Punkt stempelt den noblen Franzosen eher unfreiwillig zum Stadt-Auto: der hohe Stromverbrauch ab Landstraßen-Tempo. Die attraktive Werksangabe von knapp 400 Kilometern Reichweite ist nämlich nur im reinen City-Betrieb erfahrbar.

Die genaue Bewertung des Test DS 3 lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Angemessen kräftiger E-Motor. Rekuperation nur in zwei Stufen einstellbar, in der stärkeren kein Ein-Pedal-Fahren möglich.

Fahrwerk & Traktion

Komfortabel abgestimmt, dennoch wenig Karosserie-Neigung in schnellen Kurven – dabei harmloses Untersteuern und keine Tücken beim Lastwechsel. Gute Traktion, fein dosierbare und kräftige ­Bremsen. Lenkung: leichtgängig, präzise, direkt genug.

Bedienung & Multimedia

Ordentliche Sitzposition, zart wandelbare und eher kleine ­Digital-Instrumente. Multimediasystem flott, Navi mit Echtzeit-Verkehrsinfos. Kabelloses Handy-Laden und -Anbinden Serie, aber nur ein USB-Anschluss. Nicht optimal: die Bedienung der vielen Softtouch-Tasten in der Mittelkonsole. Fein: schlüsselloser Zugang ohne Tastendruck, Headup-Display, hochwertige Rundumkameras, Vorklimatisieren via App. Mittelmäßiges Ablagen-Angebot.

Innen- & Kofferraum

Vorne genug Platz, im Fond schmale Türausschnitte, Schenkelauflage und Beinfreiheit sind dort auch kein Hit. Gepäckabteil groß genug, aber hohe Ladekante und Stufe nach Umlegen der 2:1-Lehnen.

Dran & Drin

In der Top-Variante „Opera“ klassenunüblich luxuriös bestückt inklusive Nappaleder, E-Massage-Fahrersitz sowie Lenkrad-Heizung. Materialien in der ersten Reihe hochwertig, klapperfreie Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit

Normales Airbag-Aufkommen, dazu alle klassenüblichen Assistenzsysteme serienmäßig – sie funktio­nieren auch weitgehend ärgerfrei.

Reichweite & Laden

In der Praxis vor allem Überland deutlich höherer Stromverbrauch als vom Werk versprochen. An der Haushaltssteckdose mit 1,8 kW dauert eine Vollladung mehr als 28, bei 3,2 kW rund 16 Stunden – schneller geht es bei Gleichstrom mit guten 100 kW.

Preis & Kosten

In Top-Ausstattung sehr teuer, die Konzern-Brüder von Jeep, Peugeot, Opel und Fiat sind aber auch beim Vergleich der Basis-Versionen viel günstiger. Zwei Jahre Garantie (auf E-Komponenten acht Jahre). Lange Service-Intervalle, dünnes Werkstatt-Netz.

Hübsch an­zusehendes DS-Cockpit mit verwir­rend vielen Softtouchtasten in der Mittelkonsole.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test DS 3: Seit Anfang 2019 läuft die zweite Generation des DS 3, mit dem Zusatz Crossback versehen mutierte der kleinste Vertreter von Citroëns Nobelmarke dabei vom klassischen Mini-Konkurrenten zum citytauglichen Crossover – samt einer rund sechs Zentimeter höheren Sitzposition. Jetzt erfährt die Baureihe eine zarte Modellüberarbeitung, als wichtigste Neuheit bringt es die reine Elektro-Variante (die einzige für Österreich verfügbare Motorisierung) bei gleichgebliebenem Drehmoment nun auf 20 PS mehr, dazu wuchs die Akku-Kapazität leicht.  Zum Sportler wird der DS 3 damit nicht – wie gerne denken wir den 208 PS starken „Racing“ der Generation eins zurück –, doch im angestammten Stadt-Einsatz ist der noble Franzose flott unterwegs. Im City-Gewurl freut man sich zudem über die komfortable Federung und die luxuriöse Top-Ausstattung „Opera“ samt Nappa-, statt bei E-Autos üblichem Kunstleder – die hievt den DS 3-Tarif freilich über die 50.000 Euro-Marke. Ein weiterer Punkt stempelt den noblen Franzosen eher unfreiwillig zum Stadt-Auto: der hohe Stromverbrauch ab Landstraßen-Tempo. Die attraktive Werksangabe von knapp 400 Kilometern Reichweite ist nämlich nur im reinen City-Betrieb erfahrbar. Die genaue Bewertung des Test DS 3 lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Angemessen kräftiger E-Motor. Rekuperation nur in zwei Stufen einstellbar, in der stärkeren kein Ein-Pedal-Fahren möglich. Fahrwerk & Traktion Komfortabel abgestimmt, dennoch wenig Karosserie-Neigung in schnellen Kurven – dabei harmloses Untersteuern und keine Tücken beim Lastwechsel. Gute Traktion, fein dosierbare und kräftige ­Bremsen. Lenkung: leichtgängig, präzise, direkt genug. Bedienung & Multimedia Ordentliche Sitzposition, zart wandelbare und eher kleine ­Digital-Instrumente. Multimediasystem flott, Navi mit Echtzeit-Verkehrsinfos. Kabelloses Handy-Laden und -Anbinden Serie, aber nur ein USB-Anschluss. Nicht optimal: die Bedienung der vielen Softtouch-Tasten in der Mittelkonsole. Fein: schlüsselloser Zugang ohne Tastendruck, Headup-Display, hochwertige Rundumkameras, Vorklimatisieren via App. Mittelmäßiges Ablagen-Angebot. Innen- & Kofferraum Vorne genug Platz, im Fond schmale Türausschnitte, Schenkelauflage und Beinfreiheit sind dort auch kein Hit. Gepäckabteil groß genug, aber hohe Ladekante und Stufe nach Umlegen der 2:1-Lehnen. Dran & Drin In der Top-Variante „Opera“ klassenunüblich luxuriös bestückt inklusive Nappaleder, E-Massage-Fahrersitz sowie Lenkrad-Heizung. Materialien in der ersten Reihe hochwertig, klapperfreie Verarbeitung. Schutz & Sicherheit Normales Airbag-Aufkommen, dazu alle klassenüblichen Assistenzsysteme serienmäßig – sie funktio­nieren auch weitgehend ärgerfrei. Reichweite & Laden In der Praxis vor allem Überland deutlich höherer Stromverbrauch als vom Werk versprochen. An der Haushaltssteckdose mit 1,8 kW dauert eine Vollladung mehr als 28, bei 3,2 kW rund 16 Stunden – schneller geht es bei Gleichstrom mit guten 100 kW. Preis & Kosten In Top-Ausstattung sehr teuer, die Konzern-Brüder von Jeep, Peugeot, Opel und Fiat sind aber auch beim Vergleich der Basis-Versionen viel günstiger. Zwei Jahre Garantie (auf E-Komponenten acht Jahre). Lange Service-Intervalle, dünnes Werkstatt-Netz.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1706537351084{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1706536746248{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Hübsch an­zusehendes DS-Cockpit mit verwir­rend vielen Softtouchtasten in der Mittelkonsole.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43d4f3-ac7e"][vc_column_text]Synchronmotor, Spitzenleistung 156 PS (115 kW), Dauerleistung 84 PS (62 kW), max.…

5.8

FAZIT

Teurer, aber luxuriöser und komfortabler ­Stromer für die Stadt.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
6

Synchronmotor, Spitzenleistung 156 PS (115 kW), Dauerleistung 84 PS (62 kW), max. Drehmoment 260 Nm, Akku (netto) 50,8 kWh, Vorderradantrieb mit fixer Übersetzung, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4118/1791/1536 mm, Radstand 2558 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,7 m, Reifendimension 215/55 R 18, Kofferraumvolumen 350–1050 l, Leergewicht (EU) 1657 kg, zul. Gesamtgewicht 2008 kg, max. Anh.-Last –

0–100 km/h 9,1 sec, 60–100 km/h 4,7 sec, Spitze 150 km/h, Steuer (jährl.) keine, Werkstätten in Österreich 13, Service alle 25.000 km (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch kombiniert 15,7 kWh, Testverbrauch 18,1 kWh, Reichweite Norm/Test 395/280 km, Ladedauer bei 11 kW (100%) 5 Std, bei 100 kW Gleichstrom (80%) 25 Min

sechs Airbags, Notbrems-, Spurhalte- und Toterwinkel-Assistent, Verkehrszeichenerkennung, Adaptiv-Tempomat mit Stop & Go, adaptive LED-Scheinwerfer mit Fernlichtsensor, Digital-Instrumente 7 Zoll, Navigation inkl. 10,3 Zoll-Touchscreen, Sprachsteuerung, Android Auto & Apple CarPlay, induktives Handyladen, Audiosystem mit DAB+ und 8 LS, Zweizonen-Klimaautomatik, Standheizung, Headup-Display, Rückfahr- und Rundumkamera, Einparkhilfe v+h, heizbare Vordersitze, Nappaleder-Polsterung, el. verstellbarer Fahrersitz mit Massage-Funktion, Außenspiegel el. klappbar, Innenspiegel autom. abblendend, schlüsselloser Zugang, 18 Zoll-Aluräder, Mode 3-Ladekabel, abgedunkelte Fondscheiben etc.

Matrix-LED-Licht € 1140,–, Metallic-Lack ab € 600,–, Dach in schwarz oder grau € 300,–