Test Fiat 500X Hybrid 130 DCT Yacht Club Capri

5. April 2023
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Fiat
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:130 PS
Testverbrauch:6,3 l/100km
Modelljahr:2022
Grundpreis:38.050 Euro

Test Fiat 500X Hybrid: Bei der getesteten Version des Fiat 500X handelt es sich um die wohl teuerste Machart des kleinen Italo-SUV, die es je gegeben hat. Als 130 PS starker Benziner mit Mildhybrid-Boost in Verbindung mit dem Nobel-Trimm „Yacht Club Capri“ kostet er 38.000 Euro, der Testwagen bringt es mit ein paar Zusatz-Extras gar auf über 39.000 Euro. Wer auf italienischen Charme steht, wird den Preis womöglich in Kauf nehmen – Interessenten müssen jedoch auf bestehende Lagerware zurückgreifen, denn die Sonderedition ist bereits eingestellt. Ein klassisches Winterauto ist dieser 500X ohne­hin nicht, handelt es sich schließlich um einen für das Segment einzigartigen Stoffmützenträger, für den weder Sitz- noch Lenkradheizung verfügbar ist. Offene Versionen namens „Dolcevita“ sind übrigens immer noch bestellbar, insgesamt gibt es aktuell aber nur mehr drei anstatt wie bisher fünf Ausstattungslinien. 

Hat uns Fiat im Juni dieses Jahres noch darüber informiert, dass der Diesel erhalten bleiben wird, müssen wir an dieser Stelle dessen Aus verkünden – leider, denn der Mildhybrid-Verbund ist zwar ausreichend kräftig, agiert aber nicht extrem harmonisch. Der um rund 5000 Euro billigere 120 PS Dreizylinder-Benziner wiederum verbraucht einen Liter mehr und ist ausschließlich als Handschalter erhältlich. Die genaue Bewertung des Test Fiat 500X Hybrid lesen Sie unten.

Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2022 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Teils recht unharmonisches Zusammenspiel zwischen dem kultivierten Vierzylinder-Turbobenziner und dem 20 PS-Elektromotor. Ausreichend kräftig. Das träge Doppelkupplungsgetriebe ist um niedrige Drehzahlen bemüht, beim Einlegen des Retourgangs genehmigt es sich eine Gedenksekunde. Für einen Mildhybrid recht oft elektrisch unterwegs.

Fahrwerk & Traktion

Stöße verdaut das an sich komfortable Fahrwerk anstandslos. Brav beim Einlenken, kaum Untersteuern, wenig Wank-Neigung. Effektive Regelsysteme. Einigermaßen feinfühlige, aber indirekte Lenkung. Solide Bremsen, unproblematisch in Sachen Traktion.

Bedienung & Multimedia

Ergonomisch weitgehend in Ordnung. Neben dem Touchscreen stehen auch zwei Drehregler zur Verfügung, dazu eine (wenig ausgeklügelte) Sprachsteuerung. Etwas angestaubt wirkende Software, dazu kleiner Bildschirm. Apple CarPlay und Android serienmäßig (kabelgebunden), kein induktives Handyladen. Passable Übersicht, Rückfahrkamera Serie, dafür keine Einparkhilfe. Eher wenig Ablagen.

Innen- & Kofferraum

Innenbreite und -höhe könnten etwas üppiger sein, insgesamt aber genügend Platz in beiden Sitzreihen. Ladegut muss über eine recht hohe Kante gewuchtet werden. Gut nutzbarer Kofferraum, die Fondlehnen sind im Verhältnis 2:1 umlegbar, im Lade­boden (ohne Kellerfach) bleibt dann aber eine Stufe.

Dran & Drin

Die teure Sonderedition „Yacht Club Capri” gefällt mit farbigen 18 Zoll-Felgen, Stoffdach und feinen Lederbezügen sowie (optionalem) Holz-Dekor. Die Mildhybrid-Einstiegsversion ist aktuell über 8000 Euro billiger, bietet immerhin schon Klimaanlage, 7 Zoll-Touchscreen und Smartphone-Anbindung. Gute Materialien, saubere Verarbeitung. 

Schutz & Sicherheit

Beim Airbag-Aufgebot im Klassenschnitt, in Sachen Assistenz-Systeme darunter. Vier von fünf möglichen Sternen im Euro-NCAP-Test 2015. 

Preis & Kosten

Als Stoffschiebedach-Mini-SUV einzigartig, sonst massenhaft Konkurrenz – ein stärkerer Seat Arona ist etwa deutlich günstiger. Verpflichtendes Jahres-Service, dichtes Werkstatt-Netz. Praxisverbrauch OK. Traditionell leichter Wiederverkauf, Sonder-
edition aber wohl mit erhöhtem Wertverlust. 

Test Fiat 500X Hybrid (Cockpit)

Edel aufgewertetes 500X-Cockpit, Zierleisten aus Mahagoni findet man in dieser Klasse nur hier.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test Fiat 500X Hybrid: Bei der getesteten Version des Fiat 500X handelt es sich um die wohl teuerste Machart des kleinen Italo-SUV, die es je gegeben hat. Als 130 PS starker Benziner mit Mildhybrid-Boost in Verbindung mit dem Nobel-Trimm „Yacht Club Capri“ kostet er 38.000 Euro, der Testwagen bringt es mit ein paar Zusatz-Extras gar auf über 39.000 Euro. Wer auf italienischen Charme steht, wird den Preis womöglich in Kauf nehmen – Interessenten müssen jedoch auf bestehende Lagerware zurückgreifen, denn die Sonderedition ist bereits eingestellt. Ein klassisches Winterauto ist dieser 500X ohne­hin nicht, handelt es sich schließlich um einen für das Segment einzigartigen Stoffmützenträger, für den weder Sitz- noch Lenkradheizung verfügbar ist. Offene Versionen namens „Dolcevita“ sind übrigens immer noch bestellbar, insgesamt gibt es aktuell aber nur mehr drei anstatt wie bisher fünf Ausstattungslinien.  Hat uns Fiat im Juni dieses Jahres noch darüber informiert, dass der Diesel erhalten bleiben wird, müssen wir an dieser Stelle dessen Aus verkünden – leider, denn der Mildhybrid-Verbund ist zwar ausreichend kräftig, agiert aber nicht extrem harmonisch. Der um rund 5000 Euro billigere 120 PS Dreizylinder-Benziner wiederum verbraucht einen Liter mehr und ist ausschließlich als Handschalter erhältlich. Die genaue Bewertung des Test Fiat 500X Hybrid lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Dezember 2022 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Teils recht unharmonisches Zusammenspiel zwischen dem kultivierten Vierzylinder-Turbobenziner und dem 20 PS-Elektromotor. Ausreichend kräftig. Das träge Doppelkupplungsgetriebe ist um niedrige Drehzahlen bemüht, beim Einlegen des Retourgangs genehmigt es sich eine Gedenksekunde. Für einen Mildhybrid recht oft elektrisch unterwegs. Fahrwerk & Traktion Stöße verdaut das an sich komfortable Fahrwerk anstandslos. Brav beim Einlenken, kaum Untersteuern, wenig Wank-Neigung. Effektive Regelsysteme. Einigermaßen feinfühlige, aber indirekte Lenkung. Solide Bremsen, unproblematisch in Sachen Traktion. Bedienung & Multimedia Ergonomisch weitgehend in Ordnung. Neben dem Touchscreen stehen auch zwei Drehregler zur Verfügung, dazu eine (wenig ausgeklügelte) Sprachsteuerung. Etwas angestaubt wirkende Software, dazu kleiner Bildschirm. Apple CarPlay und Android serienmäßig (kabelgebunden), kein induktives Handyladen. Passable Übersicht, Rückfahrkamera Serie, dafür keine Einparkhilfe. Eher wenig Ablagen. Innen- & Kofferraum Innenbreite und -höhe könnten etwas üppiger sein, insgesamt aber genügend Platz in beiden Sitzreihen. Ladegut muss über eine recht hohe Kante gewuchtet werden. Gut nutzbarer Kofferraum, die Fondlehnen sind im Verhältnis 2:1 umlegbar, im Lade­boden (ohne Kellerfach) bleibt dann aber eine Stufe. Dran & Drin Die teure Sonderedition „Yacht Club Capri” gefällt mit farbigen 18 Zoll-Felgen, Stoffdach und feinen Lederbezügen sowie (optionalem) Holz-Dekor. Die Mildhybrid-Einstiegsversion ist aktuell über 8000 Euro billiger, bietet immerhin schon Klimaanlage, 7 Zoll-Touchscreen und Smartphone-Anbindung. Gute Materialien, saubere Verarbeitung.  Schutz & Sicherheit Beim Airbag-Aufgebot im Klassenschnitt, in Sachen Assistenz-Systeme darunter. Vier von fünf möglichen Sternen im Euro-NCAP-Test 2015.  Preis & Kosten Als Stoffschiebedach-Mini-SUV einzigartig, sonst massenhaft Konkurrenz – ein stärkerer Seat Arona ist etwa deutlich günstiger. Verpflichtendes Jahres-Service, dichtes Werkstatt-Netz. Praxisverbrauch OK. Traditionell leichter Wiederverkauf, Sonder- edition aber wohl mit erhöhtem Wertverlust. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1680704335366{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1680703456466{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px…

5.4

FAZIT

Hübscher Italo-SUV, technisch in die Jahre gekommen.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
5

R4, 16V, Turbo, 1469 ccm, 130 PS (96 kW) bei 5250/min, max. Drehmoment 240 Nm bei 1500/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 20 PS (15 kW), Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4264/1796/1580 mm, Radstand 2570 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,5 m, Reifendimension 225/45 R 18, Tankinhalt 48 l, Reichweite 760 km, Kofferraumvolumen 350–1000 l, Leergewicht (EU) 1405 kg, zul. Gesamtgewicht 2050 kg, max. Anh.-Last 1450 kg

0–100 km/h 9,4 sec, Spitze 194 km/h, Steuer (jährl.) € 501,12, Werkstätten in Österreich 144, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 5,9 l, Testverbrauch 6,3 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 134/149 g/km

Front- und vordere Seitenairbags, durchgehende Kopfairbag-Vor­hänge, Knieairbag Fahrerseite, City Notbrems-Assistent, Berganfahrhilfe, Einpark­hilfe h, elektrisch verstell-, beheiz- und klappbare Außenspiegel, Lichtsensor, Sitzheizung v, Lenkrad-Heizung, LED-Heckleuchten und -Tagfahrlicht, Nebelschein­werfer, Bordcom­puter, Tempomat, Multifunktions-Lederlenkrad, Radio mit 6 LS, USB-Slot, Bluetooth für Telefon & Audio, getönte Fond-Scheiben, Ledersitze, 16 Zoll-Alufelgen, Klimaautomatik etc.

Technik-Paket (Keyless-Go, 7 Zoll-Touchscreen mit Navigation, Apple CarPlay und Android Auto, Rückfahrkamera etc.) € 1300,–, elektr. Schiebedach € 500,–, Metallic-Lack € 400,–