TEST: Kia Ceed Sportswagon 1,6 CRDi DCT Platin

27. Dezember 2018
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Kia
Klasse:Kombi
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Diesel
Leistung:136 PS
Testverbrauch:5,7 l/100km
Modelljahr:2018
Grundpreis:34.890 Euro

Die Rucksack-Rechnung beim neuen Kompakt-Kia ist ebenso einfach wie verfüh­rerisch: Um 1200 Euro Aufpreis zum klassischen Hatchback-Modell gibt es beim Sportswagon 29 Zentimeter mehr Länge für 230 Liter mehr Basis-Kofferraum. Da­mit düpiert der Ceed SW nicht nur seinen Vorgänger um fast 100 Liter, sondern auch seinen 25 Zentimeter längeren Bruder Optima um satte 73 Liter. Kein Wun­der, dass 40 Prozent der Ceed-Kunden zum Kombi greifen sollen.

Gegenüber dem Vorgänger wurde auch der Sportswagon breiter und fla­cher, was ihn optisch spürbar sportlicher macht. Der Innenraum macht einen wohn­lichen Ein­druck, die verbauten Materialien greifen sich auch gut an – zumal in der Topaus­stattung „Platin“. Die ist wirklich üppig bestückt und lässt bei Sicher­heit wie Kom­fort keine Wünsche übrig. Mit einem Kaufpreis von knapp 35.000 Euro für den ge­testeten Top-Diesel inklusive optionalem Doppelkupplungs-Getriebe ist der Test­wagen freilich so teuer wie noch kein Kompakt-Kia zuvor. Doch es geht auch güns­tiger – unser Tipp: der über 2000 Euro billigere 1400er-Benziner. Der bietet bei feinerer Laufruhe etwas bessere Fahrleistungen, ist in der Praxis nicht dramatisch durstiger – und vor allem auch mit weniger Ausstattung zu haben.

Motor & Getriebe – Der durchaus kultivierte Diesel ist bullig genug, die gelungene Siebengang-Doppel­kupplungs­automatik ist im Normal-Modus um tiefe Touren bemüht, das Sport-Pro­gramm ändert daran wenig.

Fahrwerk & Traktion – Guter Kompromiss aus agilem Handling und genug Fahrkomfort – im Grenzbereich ohne Tücken. Traktion zumindest auf trockener Fahrbahn kein Thema. Feinfühlig-direkte Lenkung, ordentliche Bremsen.

Cockpit & Bedienung – Top: Sitzposition, Ergonomie und Bedien-Freude – das schließt auch das Multi­me­dia-System mit großem, schön hoch positioniertem Touchscreen mit ein. Eben­falls fein: Abstandsregel-Tempomat mit Stau-Assistent, ordentliche Sitze. Einpark-Auto­matik und Rückfahrkamera erleichtern das Rangieren. Kein Ablagen-Mangel.

Innen- & Kofferraum – Genug Passagier-Platz, dazu großer, gut nutzbarer Kofferraum, dessen Fläche auch nach ­Umlegen der 40:20:40-Fondlehnen (geht auch bequem vom Heck aus) fast ganz eben bleibt. Fein: Schienensystem sowie Trenn- und Gepäcknetz Serie, ­große Kleinzeugfächer unterm Ladeboden. Als Option: E-Heckklappe mit Annä­he­rungs-Sensor.

Dran & Drin – Den Top-Diesel gibt es nur in der besten Ausstattungversion, und die lässt wirklich keine Wünsche offen – somit bleiben nur zwei Extraposten. Mit Schaltgetriebe 2200 Euro billiger. Solide Verarbeitung, fast durchgehend angenehme Materialien.

Schutz & Sicherheit – Klassenübliche Polster-Bestückung, dazu praktisch alle zeitgemäßen Assistenz­sys­teme serienmäßig – etwas Feinschliff wäre bei diesen freilich vonnöten.

Sauber & Grün – Verbrauch deutlich über der Herstellerangabe, aber noch im grünen Bereich. Start/Stopp oft im Einsatz und ausreichend flott.

Preis & Kosten – Weil es den stärkeren der beiden Diesel nur in Top-Ausstattung gibt, ist dieser Ceed SW teurer als ­alle Konkurrenten, ausstattungsbereinigt freilich ein gutes Ange­bot. Kia-Plus­punkte: lange Service-Intervalle, sieben Jahre Garantie – und auch des­halb solide Werthaltung.

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Ceed-Cockpit: sympathischer Material-Mix, Top bei Ergonomie und Bedien-Freude. Serienmäßig ist der riesige Laderaum mit praktischen Features wie 12V-Steck­dose, Schienen-System sowie Trenn- und Gepäcknetz bestückt.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Die Rucksack-Rechnung beim neuen Kompakt-Kia ist ebenso einfach wie verfüh­rerisch: Um 1200 Euro Aufpreis zum klassischen Hatchback-Modell gibt es beim Sportswagon 29 Zentimeter mehr Länge für 230 Liter mehr Basis-Kofferraum. Da­mit düpiert der Ceed SW nicht nur seinen Vorgänger um fast 100 Liter, sondern auch seinen 25 Zentimeter längeren Bruder Optima um satte 73 Liter. Kein Wun­der, dass 40 Prozent der Ceed-Kunden zum Kombi greifen sollen. Gegenüber dem Vorgänger wurde auch der Sportswagon breiter und fla­cher, was ihn optisch spürbar sportlicher macht. Der Innenraum macht einen wohn­lichen Ein­druck, die verbauten Materialien greifen sich auch gut an – zumal in der Topaus­stattung „Platin“. Die ist wirklich üppig bestückt und lässt bei Sicher­heit wie Kom­fort keine Wünsche übrig. Mit einem Kaufpreis von knapp 35.000 Euro für den ge­testeten Top-Diesel inklusive optionalem Doppelkupplungs-Getriebe ist der Test­wagen freilich so teuer wie noch kein Kompakt-Kia zuvor. Doch es geht auch güns­tiger – unser Tipp: der über 2000 Euro billigere 1400er-Benziner. Der bietet bei feinerer Laufruhe etwas bessere Fahrleistungen, ist in der Praxis nicht dramatisch durstiger – und vor allem auch mit weniger Ausstattung zu haben.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der durchaus kultivierte Diesel ist bullig genug, die gelungene Siebengang-Doppel­kupplungs­automatik ist im Normal-Modus um tiefe Touren bemüht, das Sport-Pro­gramm ändert daran wenig. Fahrwerk & Traktion - Guter Kompromiss aus agilem Handling und genug Fahrkomfort – im Grenzbereich ohne Tücken. Traktion zumindest auf trockener Fahrbahn kein Thema. Feinfühlig-direkte Lenkung, ordentliche Bremsen. Cockpit & Bedienung - Top: Sitzposition, Ergonomie und Bedien-Freude – das schließt auch das Multi­me­dia-System mit großem, schön hoch positioniertem Touchscreen mit ein. Eben­falls fein: Abstandsregel-Tempomat mit Stau-Assistent, ordentliche Sitze. Einpark-Auto­matik und Rückfahrkamera erleichtern das Rangieren. Kein Ablagen-Mangel. Innen- & Kofferraum - Genug Passagier-Platz, dazu großer, gut nutzbarer Kofferraum, dessen Fläche auch nach ­Umlegen der 40:20:40-Fondlehnen (geht auch bequem vom Heck aus) fast ganz eben bleibt. Fein: Schienensystem sowie Trenn- und Gepäcknetz Serie, ­große Kleinzeugfächer unterm Ladeboden. Als Option: E-Heckklappe mit Annä­he­rungs-Sensor. Dran & Drin - Den Top-Diesel gibt es nur in der besten Ausstattungversion, und die lässt wirklich keine Wünsche offen – somit bleiben nur zwei Extraposten. Mit Schaltgetriebe 2200 Euro billiger. Solide Verarbeitung, fast durchgehend angenehme Materialien. Schutz & Sicherheit - Klassenübliche Polster-Bestückung, dazu praktisch alle zeitgemäßen Assistenz­sys­teme serienmäßig – etwas Feinschliff wäre bei diesen freilich vonnöten. Sauber & Grün - Verbrauch deutlich über der Herstellerangabe, aber noch im grünen Bereich. Start/Stopp oft im Einsatz und ausreichend flott. Preis & Kosten - Weil es den stärkeren der beiden Diesel nur in Top-Ausstattung gibt, ist dieser Ceed SW teurer als ­alle Konkurrenten, ausstattungsbereinigt freilich ein gutes Ange­bot. Kia-Plus­punkte: lange Service-Intervalle, sieben Jahre Garantie – und auch des­halb solide Werthaltung.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1545901595137{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1545901647531{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Ceed-Cockpit: sympathischer Material-Mix, Top bei Ergonomie und Bedien-Freude. Serienmäßig ist der riesige Laderaum mit praktischen Features wie 12V-Steck­dose, Schienen-System sowie Trenn- und Gepäcknetz bestückt.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb439705-c1db"][vc_column_text]R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 320 Nm…

8.3

FAZIT

Kompaktes Lade-Wunder mit mehr als einem Schuss Luxus zum fairen Preis.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.3 ( 2 Stimmen)
8

R4, 16V, Turbo, 1598 ccm, 136 PS (100 kW) bei 4000/min, max. Drehmoment 320 Nm bei 2000–2250/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Schei­ben­bremsen v/h (v bel.), L/B/H 4600/1800/1465 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 225/45 R 17 (Testwagen-Bereifung Michelin Primacy 3), Tankinhalt 50 l (Ad Blue: 12 l), Reichweite 880 km, Kofferraumvolumen 625–1694 l, Leergewicht 1477 kg, zul. Gesamtgewicht 1900 kg, max. Anh.-Last 1500 kg, 0–100 km/h 9,9 sec, Spitze 200 km/h, Steuer (jährl.) € 570,24, Werkstätten in Ös­terreich 110, Service alle 30.000 km (mind. alle 2 Jahre), Normverbrauch (Stadt/au­ßer­orts/Mix) 4,6/4,1/4,3 l, Testverbrauch 5,7 l Diesel, CO2 (Norm/Test) 111/150 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, aktiver Spurhalte-Assistent, autonomes Notbremssystem, Toter-Winkel-, Querverkehrs- und Aufmerksamkeits-Warner, Verkehrszeichen-Erkennung, Abstandsregel-Tempomat mit Stop & Go-Funktion, LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik, Rückfahrkamera, Ein­park­­hilfe v+h plus Ein­park-Automatik, Navigation mit 8 Zoll-Touch­screen, HiFi-Audio mit 8 LS und USB-Slots sowie DAB-Tuner, Apple CarPlay & Android Audio, induktives Han­dyladen, Bluetooth für Telefon und Audio, Klima­automatik, Außenspiegel elektr. klapp­bar, aut. abblend. Innenspiegel, Licht- und Regen­sen­sor, getön­te Fond-Scheiben, Mul­tifunktions-Lederlenkrad, elektr. Parkbremse, Leder­pols­terung, E-Fahrersitz mit Me­mo­ry, Sitzheizung v+h, Sitzlüftung v, Lenkrad-Heizung etc.

Glas-Hub/Schiebedach plus E-Heckklappe € 1700,–, Metallic/Pearl-Lack € 500,–/600,–

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