Test Kia XCeed 1.5 TGDI 48V DCT7 GT-Line

15. Mai 2023
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Kia
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:160 PS
Testverbrauch:6,4 l/100km
Modelljahr:2023
Grundpreis:41.340 Euro

Test Kia XCeed: Nach rund drei Jahren am Markt ist für das hochbeinige Mitglied der Kia ­Ceed-Familie eine Facelift-Version verfügbar. Für den nach wie vor in der Slowakei gebauten Crossover ist neben neuen, meist knalligen Farben auch die markenweit bereits bekannte Top-Ausstattung namens GT-Line verfügbar. Unabhängig vom Trimm profitiert die gesamte Baureihe von einem frischen Look außen (inklusive neuem Scheinwerfer-Design) sowie von sanften Updates im Innenraum, die sich vor allem beim Multimedia-System bemerkbar machen – der Bildschirm blieb mit bis zu 10,25 Zoll Diagnonale jedoch gleich groß. 

Das Thema Antriebe ist fast ebenso schnell besprochen, es bleiben ein Plug-In-Hybrid, drei Benziner (wovon wir die mittlere Ausbaustufe mit 160 PS und Mildhybrid-Boost ausgefasst haben) sowie ein Diesel verfügbar. Insgesamt gilt für den Soft-Kraxler dasselbe wie für die restlichen Facelift-Modelle der Ceed-Flotte: Kia hat hier mit Maß und Ziel Hand angelegt und ist somit der Gefahr eine Verschlimmbesserung entgangen – denn wie wir im einjährigen Dauertest erfahren konnten, bietet der XCeed mit anständigen Motorisierungen, komfortablem, aber nicht unsportlichem Fahrwerk, ausreichend Platz, toller Ausstattung sowie einem gelungenem Bedienkonzept ein starkes Gesamtpaket. Die genaue Bewertung des Test Kia XCeed lesen Sie unten.

Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe März 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Motor & Getriebe

Der kultivierte und kräftige Vierzylinder-Benziner reagiert direkt auf Gasbefehle, das flott und ­trotzdem komfortabel agierende Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe passt gut dazu – einzig beim Einkuppeln ab und an recht ruppig. E-Boost in erster Linie durch „Segeln“ im Eco-Modus merkbar. 

Fahrwerk & Traktion

Sauber abgestimmtes Fahrwerk, gute Mischung aus Komfort und Sport. Für einen Crossover aktives, dabei stets sicheres Handling. Feinfühlige und recht direkte Lenkung, gute Bremsen. Traktion unproble­matisch (kein Allrad verfügbar).

Bedienung & Multimedia

Top bei Sitzposition & Ergonomie. Auch die Bedienung kann überzeugen: gelungener Mix aus zahlreichen echten Knöpfen und Schaltern, Drehreg­lern und einem großen Touchscreen. ­Smartphone-Integration ausschließlich kabelgebunden, induktives Handyladen Serie – ebenso Einpark-Automatik (Rundumsicht nicht so gut). Ausreichend Ablagen, Ein- und Ausstiegs-Automatik für E-Fahrersitz.

Innen- & Kofferraum

Passagier-Platzverhältnisse im Klassenschnitt, der recht große Kofferraum wird vom Mildhybrid-System um 46 Liter beraubt – die Nutzbarkeit bleibt gut, beim Umlegen der 2:1-Fondlehnen entsteht jedoch eine Stufe. Recht hohe Ladekante. E-Heckklappe gegen Aufpreis (im Paket mit Schiebedach). 

Dran & Drin

In der höchsten Ausstattungsline GT-Line übervoll ausgestattet – die Serien-Mitgift reicht von dynamischen Attributen über Komfort-Features bis hin zu ­Multimedia-Schmankerln. Mit dem Trimm „Silber“ spart man 9200 Euro, immerhin sind dort schon Zweizonen-Klima, Navi, Sitzheizung beziehungsweise Lenkradheizung sowie Rückfahrkamera an Bord. Solide Materialien, saubere Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit

Zum üblichen Airbag-Aufgebot gesellt sich das volle Programm an Assistenzsystemen  Abstandsregel-Tempomat bis Toterwinkel-Assistent.

Preis & Kosten

Haufenweise Gegenspieler: Hauptkonkurrent VW T-Cross ist bei weniger Ausstattung und Leistung etwa gleich teuer. Japanische, ebenso dynamische aber weniger starke Alternative: Mazda CX-30. Top: sieben Jahre Garantie, dichtes Werkstatt-Netz (Jahres-Service jedoch Pflicht). Passabler Test-Verbrauch. 

Test Kia XCeed (Cockpit)

Aufgefrischtes XCeed-Cockpit: Gelungene Fahrerumgebung mit zahlreichen echten Knöpfen, das Update fällt nicht ­besonders radikal aus. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test Kia XCeed: Nach rund drei Jahren am Markt ist für das hochbeinige Mitglied der Kia ­Ceed-Familie eine Facelift-Version verfügbar. Für den nach wie vor in der Slowakei gebauten Crossover ist neben neuen, meist knalligen Farben auch die markenweit bereits bekannte Top-Ausstattung namens GT-Line verfügbar. Unabhängig vom Trimm profitiert die gesamte Baureihe von einem frischen Look außen (inklusive neuem Scheinwerfer-Design) sowie von sanften Updates im Innenraum, die sich vor allem beim Multimedia-System bemerkbar machen – der Bildschirm blieb mit bis zu 10,25 Zoll Diagnonale jedoch gleich groß.  Das Thema Antriebe ist fast ebenso schnell besprochen, es bleiben ein Plug-In-Hybrid, drei Benziner (wovon wir die mittlere Ausbaustufe mit 160 PS und Mildhybrid-Boost ausgefasst haben) sowie ein Diesel verfügbar. Insgesamt gilt für den Soft-Kraxler dasselbe wie für die restlichen Facelift-Modelle der Ceed-Flotte: Kia hat hier mit Maß und Ziel Hand angelegt und ist somit der Gefahr eine Verschlimmbesserung entgangen – denn wie wir im einjährigen Dauertest erfahren konnten, bietet der XCeed mit anständigen Motorisierungen, komfortablem, aber nicht unsportlichem Fahrwerk, ausreichend Platz, toller Ausstattung sowie einem gelungenem Bedienkonzept ein starkes Gesamtpaket. Die genaue Bewertung des Test Kia XCeed lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe März 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Der kultivierte und kräftige Vierzylinder-Benziner reagiert direkt auf Gasbefehle, das flott und ­trotzdem komfortabel agierende Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe passt gut dazu – einzig beim Einkuppeln ab und an recht ruppig. E-Boost in erster Linie durch „Segeln“ im Eco-Modus merkbar.  Fahrwerk & Traktion Sauber abgestimmtes Fahrwerk, gute Mischung aus Komfort und Sport. Für einen Crossover aktives, dabei stets sicheres Handling. Feinfühlige und recht direkte Lenkung, gute Bremsen. Traktion unproble­matisch (kein Allrad verfügbar). Bedienung & Multimedia Top bei Sitzposition & Ergonomie. Auch die Bedienung kann überzeugen: gelungener Mix aus zahlreichen echten Knöpfen und Schaltern, Drehreg­lern und einem großen Touchscreen. ­Smartphone-Integration ausschließlich kabelgebunden, induktives Handyladen Serie – ebenso Einpark-Automatik (Rundumsicht nicht so gut). Ausreichend Ablagen, Ein- und Ausstiegs-Automatik für E-Fahrersitz. Innen- & Kofferraum Passagier-Platzverhältnisse im Klassenschnitt, der recht große Kofferraum wird vom Mildhybrid-System um 46 Liter beraubt – die Nutzbarkeit bleibt gut, beim Umlegen der 2:1-Fondlehnen entsteht jedoch eine Stufe. Recht hohe Ladekante. E-Heckklappe gegen Aufpreis (im Paket mit Schiebedach).  Dran & Drin In der höchsten Ausstattungsline GT-Line übervoll ausgestattet – die Serien-Mitgift reicht von dynamischen Attributen über Komfort-Features bis hin zu ­Multimedia-Schmankerln. Mit dem Trimm „Silber“ spart man 9200 Euro, immerhin sind dort schon Zweizonen-Klima, Navi, Sitzheizung beziehungsweise Lenkradheizung sowie Rückfahrkamera an Bord. Solide Materialien, saubere Verarbeitung. Schutz & Sicherheit Zum üblichen Airbag-Aufgebot gesellt sich das volle Programm an Assistenzsystemen  Abstandsregel-Tempomat bis Toterwinkel-Assistent. Preis & Kosten Haufenweise Gegenspieler: Hauptkonkurrent VW T-Cross ist bei weniger Ausstattung und Leistung etwa gleich teuer. Japanische, ebenso dynamische aber weniger starke Alternative: Mazda CX-30. Top: sieben Jahre Garantie, dichtes Werkstatt-Netz (Jahres-Service jedoch Pflicht). Passabler Test-Verbrauch. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1684134695996{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1684134396232{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Aufgefrischtes XCeed-Cockpit: Gelungene Fahrerumgebung mit zahlreichen echten Knöpfen, das Update fällt nicht ­besonders radikal aus. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px…

7.4

FAZIT

Gut gemachter Kompakt-Crossover.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R4, 16V, Turbo, 1482 ccm, 160 PS (117,5 kW) bei 5500/min, max. Drehmoment 253 Nm bei 1500–3500/min, 48V-Mildhybrid, E-Motor 17 PS (12,2 kW), Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4395/1826/1495 mm, Radstand 2650 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 235/45 R 18, Tankinhalt 50 l, Reichweite 780 km, Kofferraumvolumen 380–1332 l, Leergewicht (EU) 1451 kg, zul. Gesamtgewicht 1890 kg, max. Anh.-Last 1410 kg

0–100 km/h 9,2 sec, Spitze 208 km/h, Steuer (jährl.) € 768,96, Werkstätten in Österreich 110, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 6,1 l, Testverbrauch 6,4 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 139/147 g/km

sechs Airbags, Not­­brems­assistent mit Fußgänger/Radfahrer-Erkennung, Spurhalte-, Spurfolge-, Toterwinkel- u. Querverkehrs-Assistent, Ausstiegs-Warner, Adaptiv-Tempomat, Verkehrszeichen-Erkennung, LED-Scheinwerfer mit Fernlicht-Automatik, Zweizonen-Klimaautomatik, digitale Instrumente, Ve­­lours-/Lederpolsterung, E-Fahrersitz mit Memory, Sitzheizung v+h, Sitzklimatisierung v, Lenkradheizung, 10,25 Zoll-Touchscreen-Multimediasystem mit AUX/USB-Schnittstelle und 8 LS sowie Android Auto & Apple CarPlay, Navigationssystem, DAB-Tuner, HiFi-Sound JBL, induktives Handyladen, Außenspiegel elektr. klappbar, autom. abblendender Innenspiegel, Einparkhilfe v+h, Rückfahrkamera, Einpark-Automatik, Licht- und Regensensor, schlüsselloser Zugang, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, 18 Zoll-Aluräder etc.

Metallic/Pearl-Lack € 550,–/650,–, sensorgesteuerte E-Heckklappe plus E-Glas-Hub/Schiebedach € 1700,–