Test Toyota Corolla 1.8l Hybrid E-CVT Active Drive

5. Januar 2024
Keine Kommentare
1.289 Views
Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Toyota
Klasse:Kompaktwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:140 PS
Testverbrauch:5,2 l/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:30.590 Euro

Test Toyota Corolla: Ein Toyota Corolla mit Basis-Antrieb und das Ganze noch in spannungslosem Silber – es gibt aufregendere Autos auf unseren Straßen. Aber kaum welche, die so harmonisch sind wie dieser Golf-Gegner aus Japan. Die schwächere der beiden Motorisierungen für den klassischen Kompakten reicht völlig aus, zumal innerorts, wo das in Summe 140 PS starke Hybrid-System bullig und sparsam agiert. Auf Autobahn-Steigungen oder beim Überholen wünscht man sich allerdings mehr Punch. 

So überschaubar wie die Motoren-Palette beim kürzlich gelifteten Corolla ist auch die Ausstattungs-Politik: Der Zweiliter ist nur mit den zwei höheren von vier Mitgift-Niveaus zu haben, der 1800er nur mit den zwei niedrigeren. Bei letzterem sollte es wie beim Testwagen aber schon die höhere der beiden sein – hier bekommt man für faire 2500 Euro Aufpreis unter anderem 17 statt 16 Zoll große Aluräder, besseres LED-Licht, Regensensor, Sitzheizung, induktives Handyladen, schlüssellosen Zugang sowie Teilleder-Polsterung – und nicht zu vergessen die Option auf zusätzliche Assistenzsysteme. Die funktionieren in der Praxis übrigens recht gut, bloß bei der Schilder-Erkennung kann sich das System nicht immer zwischen Navi- und Kamera-Daten entscheiden.

Die genaue Bewertung des Test Toyota Corolla lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe November 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Reibungslose Kooperation von Saugbenziner und E-Motor, keine Schaltrucke ob stufeloser Automatik. Gummiband-Effekt nur bei Vollgas. Fein: die vorausschauende Rekuperation (auch per „B“-Modus verstärkbar).

Fahrwerk & Traktion

Gelungener Mix aus genug Komfort und sicherem, völlig wankfreiem und bei Lastwechsel tückenfreiem Kurvenfahrverhalten. Gute Traktion, die kräftigen Bremsen sind für einen Hybrid fein dosierbar. Lenkung: leichtgängig, präzise, ausreichend direkt. 

Bedienung & Multimedia

Tadellose Sitzposition, mit ein paar Ausnahmen sind alle Tasten gut erreichbar. Flottes Multimediasystem, der Touchscreen ist hochauflösend, leider nicht die (sinnvolle) Rückfahrkamera. Genug, aber weniger Drehregler als bisher, jener für die Laustärke wird schmerzlich vermisst. Mittelmäßige Sprachsteuerung, kabelloses Handy-Anbinden und -Laden. Genug, wenn auch etwas zu kleine Ablagen. 

Innen- & Kofferraum

Vorne sitzt es sich klassenkonform, auf der Rückbank bieten andere Golf-Konkurrenten mehr Bewegungsfreiheit für Kopf & Knie. Kofferraum groß genug, mit dem Facelift entfiel aber der doppelte Boden – daher Stufe nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen.

Dran & Drin

In der besseren der beiden Ausstattungen eigentlich mit allem bestückt, was man braucht. Wenig Ex-tras, darunter das empfehlenswerte Echtzeit-Navi. Gewohnt solide Verarbeitung (Ausnahme Fahrertür-Verkleidung), durchaus hochwertige Materialien. 

Schutz & Sicherheit

Fahrer-Knieairbag als einziges Luftpolster-Atout, ein paar Assistenzsysteme Serie, den Rest aufs Klassen-Niveau gibt’s im Paket. Fein: kaum Fehlfunktionen bei den E-Helfern.

Preis & Kosten

Dank aktueller Corolla-Preissenkung deutlich billiger als der spürbar stärkere Honda Civic und ein vergleichbarer Benziner-Golf. Die Neuwagen-Garantie wird bei Service-Treue in der Toyota-Markenwerkstatt von drei auf bis zu zehn Jahre verlängert. Günstig: Verbrauch und Kfz-Steuer. Service-Intervalle eher kurz. 

Corolla-Cockpit: Mit dem Facelift wurde der Touchscreen größer, hat aber ­keine Drehregler mehr.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Test Toyota Corolla: Ein Toyota Corolla mit Basis-Antrieb und das Ganze noch in spannungslosem Silber – es gibt aufregendere Autos auf unseren Straßen. Aber kaum welche, die so harmonisch sind wie dieser Golf-Gegner aus Japan. Die schwächere der beiden Motorisierungen für den klassischen Kompakten reicht völlig aus, zumal innerorts, wo das in Summe 140 PS starke Hybrid-System bullig und sparsam agiert. Auf Autobahn-Steigungen oder beim Überholen wünscht man sich allerdings mehr Punch.  So überschaubar wie die Motoren-Palette beim kürzlich gelifteten Corolla ist auch die Ausstattungs-Politik: Der Zweiliter ist nur mit den zwei höheren von vier Mitgift-Niveaus zu haben, der 1800er nur mit den zwei niedrigeren. Bei letzterem sollte es wie beim Testwagen aber schon die höhere der beiden sein – hier bekommt man für faire 2500 Euro Aufpreis unter anderem 17 statt 16 Zoll große Aluräder, besseres LED-Licht, Regensensor, Sitzheizung, induktives Handyladen, schlüssellosen Zugang sowie Teilleder-Polsterung – und nicht zu vergessen die Option auf zusätzliche Assistenzsysteme. Die funktionieren in der Praxis übrigens recht gut, bloß bei der Schilder-Erkennung kann sich das System nicht immer zwischen Navi- und Kamera-Daten entscheiden. Die genaue Bewertung des Test Toyota Corolla lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe November 2023 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Reibungslose Kooperation von Saugbenziner und E-Motor, keine Schaltrucke ob stufeloser Automatik. Gummiband-Effekt nur bei Vollgas. Fein: die vorausschauende Rekuperation (auch per „B“-Modus verstärkbar). Fahrwerk & Traktion Gelungener Mix aus genug Komfort und sicherem, völlig wankfreiem und bei Lastwechsel tückenfreiem Kurvenfahrverhalten. Gute Traktion, die kräftigen Bremsen sind für einen Hybrid fein dosierbar. Lenkung: leichtgängig, präzise, ausreichend direkt.  Bedienung & Multimedia Tadellose Sitzposition, mit ein paar Ausnahmen sind alle Tasten gut erreichbar. Flottes Multimediasystem, der Touchscreen ist hochauflösend, leider nicht die (sinnvolle) Rückfahrkamera. Genug, aber weniger Drehregler als bisher, jener für die Laustärke wird schmerzlich vermisst. Mittelmäßige Sprachsteuerung, kabelloses Handy-Anbinden und -Laden. Genug, wenn auch etwas zu kleine Ablagen.  Innen- & Kofferraum Vorne sitzt es sich klassenkonform, auf der Rückbank bieten andere Golf-Konkurrenten mehr Bewegungsfreiheit für Kopf & Knie. Kofferraum groß genug, mit dem Facelift entfiel aber der doppelte Boden – daher Stufe nach Umlegen der 2:1-Fondlehnen. Dran & Drin In der besseren der beiden Ausstattungen eigentlich mit allem bestückt, was man braucht. Wenig Ex-tras, darunter das empfehlenswerte Echtzeit-Navi. Gewohnt solide Verarbeitung (Ausnahme Fahrertür-Verkleidung), durchaus hochwertige Materialien.  Schutz & Sicherheit Fahrer-Knieairbag als einziges Luftpolster-Atout, ein paar Assistenzsysteme Serie, den Rest aufs Klassen-Niveau gibt’s im Paket. Fein: kaum Fehlfunktionen bei den E-Helfern. Preis & Kosten Dank aktueller Corolla-Preissenkung deutlich billiger als der spürbar stärkere Honda Civic und ein vergleichbarer Benziner-Golf. Die Neuwagen-Garantie wird bei Service-Treue in der Toyota-Markenwerkstatt von drei auf bis zu zehn Jahre verlängert. Günstig: Verbrauch und Kfz-Steuer. Service-Intervalle eher kurz. [/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1704452434929{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1704450800859{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Corolla-Cockpit: Mit dem Facelift wurde der Touchscreen größer, hat aber ­keine Drehregler mehr.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43a0c3-fdc8"][vc_column_text]R4, 16V, 1798 ccm,…

6.3

FAZIT

Braver Golfklassler mit vernünftigem Grün-Antrieb.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
6

R4, 16V, 1798 ccm, 98 PS (72 kW) bei 5200/min, max. Drehmoment 142 Nm bei 3600/min, E-Motor 95 PS (70 kW) bzw. 185 Nm, Systemleistung 140 PS (103 kW) bzw. Akku 0,85 kWh, stufenlose Automatik, Vorderradantrieb, Scheibenbrem­sen v/h (v bel.)

L/B/H 4370/1790/1460 mm, Radstand 2640 mm, 5 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendim. 225/45 R 17, Tankinhalt 43 l, Reichweite 830 km, Kofferraumvol. 361–1052 l, Leergewicht (EU) 1440 kg, zul. Gesamtgew. 1820 kg, max. Anh.- Last 750 kg

0–100 km/h 9,4 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 129,60, Werkstätten in Österreich 139, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbr. kombiniert 4,6 l, Testverbr. 5,2 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 104/120 g/km

sechs Airbags plus Fahrerknieairbag, Notbrems-, Spurhalte- und Spurführungs-Assistent, adaptiver Tempomat mit Stop & Go-Funktion, Verkehrszeichenerkennung, Müdigkeitswarner, LED-Scheinwerfer inkl. Kurvenlicht, autom. Fernlicht, Licht- und Regensensor, Außenspiegel elektrisch klappbar, autom. abblendender Innenspiegel, Zweizonen-Klimaautomatik, Audiosystem mit 6 LS und USB/AUX-Anschluss, digitale 3D-Instrumente 12,3 Zoll, Touchscreen 10,5 Zoll, Android Auto & Apple CarPlay, DAB-Tuner, induktives Handyladen, Rückfahrkamera, Leder/Stoff-Polsterung, Sitzheizung v, heizbares Multifunktions-Lederlenkrad, E-Parkbremse, schlüsselloser Zugang, abgedunkelte Fondscheiben, Aluräder 17 Zoll etc.

Safety Paket (Toter Winkel- und Querverkehrs-Warner, Einpark-Sensoren v/h etc.) € 1452,–, E-Panoramadach € 1392,–, Echtzeit-Navigationssystem € 702,–, Metallic/Premium-Lack € 666,–/ 968,– etc.