Großer Test: Lada Vesta SW Cross 1,6 16V AMT Luxus

1. Oktober 2018
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Lada
Klasse:Kombi
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:106 PS
Testverbrauch:7,9 l/100km
Modelljahr:2018
Grundpreis:19.250 Euro

Seit dem Jahr 2008 hält Renault 25 Prozent am Lada-Hersteller AvtoVAZ und da­mit eine Sperr­minorität. Logisch daher, dass beim neuen Vesta SW Cross einiges an Renault-Technik im Verborgenen blüht. Nicht die neueste, aber mehrjährig ausgereifte. Es soll ja gar nicht we­­nige Kunden geben, die die aktuelle Elektronik-Offensive schlicht für Overkill halten, solche werden sich im Vesta schnell heimisch fühlen.

Denn der Kombi wirkt auch innen aufgeräumt und modern, doch Assistenzsysteme sucht man vergebens. Wenn man diesen Begriff im allerweitesten Sinn auffasst, findet man im
ge­testeten Topmodell „Luxus“ immerhin ESP, Berganfahrhilfe und Rückfahrkamera. Dazu Klimaautomatik und ein Naviga­tionssystem, das jedoch eine schwache Auflösung bietet, umständlich zu bedienen ist und bei vielen kleinen Orten lediglich das Zentrum anpeilen kann.

 

Spar-Bemühungen be­­merkt man vor allem am konsequenten Hartplastik-Einsatz, dennoch ist alles recht solide und völlig klapperfei verarbeitet. Der Vesta ist also nicht nur auf russische Winter vorbereitet – etwa mit blitzschnell ansprechender Sitz­heizung vorne und hinten sowie einer Frontscheibenheizung –, sondern auch auf russische Straßen. Ebenfalls in diese Kerbe schlägt die sanfte Federung des gegenüber dem normalen Vesta SW um drei Zentimeter höher gelegten Cross, dazu bietet er eine um fast zwei Zentimeter breitere Spur und 17 Zoll-Räder.

Fahrbahn­un­eben­­hei­ten werden recht brav gebügelt, dafür gibt es in Kurven viel Seiten­neigung, und bei Extremfahrt kann es zum Heck-Schwenk kommen. Wohlge­merkt: bei Extremfahrt. Also voll beladen plus ruckartiges Ausweich­manöver. Nur so lässt sich das ESP austricksen, das normalerweise scharf ist wie ein Wachhund.

Wedel-Talent: Beim Slalom geht es dank recht neutraler Gewichtsverteilung zügig dahin.

Wedel-Talent: Beim Slalom geht es dank recht neutraler Gewichtsverteilung zügig dahin.

Generell ist das Fahrverhalten agiler als erwartet, weil der Vesta mit einer Gewichtsverteilung von nur 57 Prozent zugunsten der Vorderachse gar nicht kopflastig ist. Gut, dass die Traktion des Fronttrieblers trotzdem in Ordnung geht. Auch die Lenkung geht als präzise durch, die vier Scheibenbremsen agieren wirksam und fading-frei.

Der 1,6 Liter-Benziner kommt nicht von Renault, sondern von Lada selbst. Wohl ist er an­­spruchslos und langlebig, geht aber auch recht altmodisch ans Werk. Mangels Turbo hält sich sein Drehmoment in Grenzen, obenrum wird er laut – ohne ein echter Konversations-Killer zu sein.

Definitiv gewöhnungsbe­dürf­tig ist das automatisierte Schaltgetriebe AMT. Man darf hier keineswegs dem Irrtum verfallen, dass man um 650 Euro Aufpreis eine vollwertige Automatik be­­stellt hat. Es schaltet extrem trä­­ge und nicht immer dann, wenn man es selbst für richtig hält.

 

Gibt man Vollgas, schaltet AMT nicht zurück, sondern dreht lediglich den gerade eingelegten Gang aus. Oft eine zähe Angelegenheit. Sollte es wirklich schnell gehen, muss man das Pedal schlagartig an den Fahrzeugboden heften – also Kick-down im ureigenen Sinn. Erst dann schaltet die Automatik zurück, wenn auch noch immer gemächlich – das gilt sogar beim manuellen Betätigen des Schalthebels. Positiver Ne­­ben­­effekt: Die ewig langen Schalt­­zeiten helfen mit, den an sich recht hohen Verbrauch zu senken – im Vergleich zur Handschalt-Version um gut einen Liter.

Im Raum-Kapitel erhält der Vesta-Kombi wiederum gute Noten: Die Sitzbank ist gegenüber der Limousine um ein paar Zentimeter nach hinten versetzt, das bringt wertvollen Knieraum für die Fondpassagiere, mehr Kopffreiheit genießen sie eben­falls. Das Ladevolumen geht dennoch in Ordnung, dazu gibt es handelsüb­li­che Er­­weiterungs-Möglichkeiten und zwei geräumige Kellerfächer. Die Ladekante liegt trotz Karosserie-Höherlegung bei erträglichen 73 Zentimetern, die Heck­klappe schwingt weit auf.

 

Bleibt die Frage, warum man zum Lada Vesta SW Cross greifen sollte, wo es mit dem Dacia Logan MCV Stepway einen etablierteren Crossover-Gegner im gleichen Billig-Segment gibt, noch dazu mit einem modern-sparsamen Dreizylinder-Turbo­benziner und besserem Service-Netz? Max Schmidt, Verkaufsleiter für Lada in Österreich und Süddeutschland, meint dazu: „Wir registrieren derzeit nicht wenige Umsteiger von Dacia auf Lada. Nicht, weil die Leute mit ihrem Dacia unzufrieden waren, sie halten aber das Vesta-Design für moderner.“

Außerdem sei für diese Kundschaft ein solider Vierzylinder-Saugbenziner eher ein Pro- als ein Contra-Argument. Und nicht zuletzt sei dieser auch fit für moderne Emissions-Vorschrif­­ten. Schmidt: „Derzeit wird im Werk auf die neueste Ab­­gas­norm um­­gestellt. Ab September ist je­­der Vesta nach Euro 6dTEMP t­­ypi­­­siert, für Bestellungen gilt das ab sofort.“

Beim Kofferraum gibt sich der Vesta SW Cross keine Blöße: genügend Volumen, niedrige Lade­kante, brauchbare Kellerfächer, große Ladeöffnung.

Beim Kofferraum gibt sich der Vesta SW Cross keine Blöße: genügend Volumen, niedrige Lade­kante, brauchbare Kellerfächer, große Ladeöffnung.

Motor & Getriebe – Der Vierzylinder-Benziner ist ohne Turbo-Technik drehmomentschwach, bei höhe­ren Drehzahlen eher laut. Richtig aufs Temperament drückt das automatisierte Getriebe mit seiner enervierenden Trägheit. Selbst auf Kickdown und manuelle Schaltvorgänge reagiert es langsam.

Fahrwerk & Traktion – Die softe Fahrwerksabstimmung sorgt für annehmbaren Komfort, wenn auch für erhebliche Seitenneigung. Im Grenzbereich ansatzweises Übersteuern, ESP reagiert aber rigoros. 20 Zentimeter Bodenfreiheit machen den Vesta fit für Feldwege, ebenso die brauchbare Traktion. Durchaus wirksame, standfeste Bremsen. Mittel-direkte Lenkung mit akzeptabler Präzision.

Cockpit & Bedienung – Gute Cockpit-Ergonomie, aber nicht optimal ablesbare Armaturen. Navi mit gerin­ger Auflösung und lückenhafter Software. Schnelle Sitzheizung, müde Klima­anlage. USB-Slot für Smartphone-Aufladung zu schwach. Sicht nach schräg hinten eingeschränkt, Rückfahrkamera jedoch Serie. Vernünftig dimensionierte, straffe Sitze.

Innen- & Kofferraum – Ordentliche Bewegungsfreiheit vorne wie hinten, im Fond bietet der Kombi mehr Knie- und Kopfraum als die Limousine. Mittelgroßer, gut nutzbarer Kofferraum mit Erweiterungsmöglichkeit über 2:1 Umlege-Lehnen. Das zweigeteilte Kellerabteil verhindert, dass dabei eine Stufe entsteht. Großes, kühlbares Handschuhfach.

Dran & Drin – Mit Klimaautomatik, Navi, Fond-Sitzheizung & Co. ordentlich ausgestattet. Klap­per­freie, fast durchgehend solide Verarbeitung, aber durchwegs Billig-Hartplastik im Innenraum. Der Verzicht aufs automatisierte Getriebe spart 650 Euro. Praktisch keine Extras erhältlich.

Schutz & Sicherheit – Front- und vordere Seitenairbags plus ESP als einzige Sicherheits-Features. Keine Assistenzsysteme erhältlich, kein NCAP-Crashtest absolviert.

Sauber & Grün – Als indirekt einspritzender Saugbenziner brav bei Stickoxiden und Ruß­partikeln. Dafür ist der Verbrauch nicht mehr zeitgemäß, obwohl das automatisierte Schaltgetriebe beim Sparen hilft. Kein Start/Stopp-System.

Preis & Kosten – Ausstattungsbereinigt sensationell preisgünstig. Ebenbürtig ist nur der Dacia Logan MCV Stepway. Drei Jahre Garantie. Dünnes Werkstatt-Netz, aufgrund des Exoten-Status fragwürdige Werthaltung.

Vesta-Cockpit: sympathisches Design, vernünftige Ergonomie und ein paar bekannte Renault-Schalter. Klarerweise regiert kostengünstiges Hartplastik.

Vesta-Cockpit: sympathisches Design, vernünftige Ergonomie und ein paar bekannte Renault-Schalter. Klarerweise regiert kostengünstiges Hartplastik.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Seit dem Jahr 2008 hält Renault 25 Prozent am Lada-Hersteller AvtoVAZ und da­mit eine Sperr­minorität. Logisch daher, dass beim neuen Vesta SW Cross einiges an Renault-Technik im Verborgenen blüht. Nicht die neueste, aber mehrjährig ausgereifte. Es soll ja gar nicht we­­nige Kunden geben, die die aktuelle Elektronik-Offensive schlicht für Overkill halten, solche werden sich im Vesta schnell heimisch fühlen. Denn der Kombi wirkt auch innen aufgeräumt und modern, doch Assistenzsysteme sucht man vergebens. Wenn man diesen Begriff im allerweitesten Sinn auffasst, findet man im ge­testeten Topmodell „Luxus“ immerhin ESP, Berganfahrhilfe und Rückfahrkamera. Dazu Klimaautomatik und ein Naviga­tionssystem, das jedoch eine schwache Auflösung bietet, umständlich zu bedienen ist und bei vielen kleinen Orten lediglich das Zentrum anpeilen kann. [gallery columns="2" size="mediaholder-medium" ids="31235,31236" link="file"]   Spar-Bemühungen be­­merkt man vor allem am konsequenten Hartplastik-Einsatz, dennoch ist alles recht solide und völlig klapperfei verarbeitet. Der Vesta ist also nicht nur auf russische Winter vorbereitet – etwa mit blitzschnell ansprechender Sitz­heizung vorne und hinten sowie einer Frontscheibenheizung –, sondern auch auf russische Straßen. Ebenfalls in diese Kerbe schlägt die sanfte Federung des gegenüber dem normalen Vesta SW um drei Zentimeter höher gelegten Cross, dazu bietet er eine um fast zwei Zentimeter breitere Spur und 17 Zoll-Räder. Fahrbahn­un­eben­­hei­ten werden recht brav gebügelt, dafür gibt es in Kurven viel Seiten­neigung, und bei Extremfahrt kann es zum Heck-Schwenk kommen. Wohlge­merkt: bei Extremfahrt. Also voll beladen plus ruckartiges Ausweich­manöver. Nur so lässt sich das ESP austricksen, das normalerweise scharf ist wie ein Wachhund. [caption id="attachment_31241" align="aligncenter" width="940"] Wedel-Talent: Beim Slalom geht es dank recht neutraler Gewichtsverteilung zügig dahin.[/caption] Generell ist das Fahrverhalten agiler als erwartet, weil der Vesta mit einer Gewichtsverteilung von nur 57 Prozent zugunsten der Vorderachse gar nicht kopflastig ist. Gut, dass die Traktion des Fronttrieblers trotzdem in Ordnung geht. Auch die Lenkung geht als präzise durch, die vier Scheibenbremsen agieren wirksam und fading-frei. Der 1,6 Liter-Benziner kommt nicht von Renault, sondern von Lada selbst. Wohl ist er an­­spruchslos und langlebig, geht aber auch recht altmodisch ans Werk. Mangels Turbo hält sich sein Drehmoment in Grenzen, obenrum wird er laut – ohne ein echter Konversations-Killer zu sein. Definitiv gewöhnungsbe­dürf­tig ist das automatisierte Schaltgetriebe AMT. Man darf hier keineswegs dem Irrtum verfallen, dass man um 650 Euro Aufpreis eine vollwertige Automatik be­­stellt hat. Es schaltet extrem trä­­ge und nicht immer dann, wenn man es selbst für richtig hält. [gallery columns="2" size="mediaholder-medium" ids="31244,31243" link="file"]   Gibt man Vollgas, schaltet AMT nicht zurück, sondern dreht lediglich den gerade eingelegten Gang aus. Oft eine zähe Angelegenheit. Sollte es wirklich schnell gehen, muss man das Pedal schlagartig an den Fahrzeugboden heften – also Kick-down im ureigenen Sinn. Erst dann schaltet die Automatik zurück, wenn auch noch immer gemächlich – das gilt sogar beim manuellen Betätigen des Schalthebels. Positiver Ne­­ben­­effekt: Die ewig langen Schalt­­zeiten helfen mit, den an sich recht hohen Verbrauch zu senken – im Vergleich zur Handschalt-Version um gut einen Liter. Im Raum-Kapitel erhält der Vesta-Kombi wiederum gute Noten: Die Sitzbank ist gegenüber der Limousine um ein paar Zentimeter nach hinten…

5.5

FAZIT

Im Cross-Outfit ist der Lada Vesta ein recht fescher, praktischer Kombi, dem man Spar-Bemühungen nur am Hartplastik im Cockpit und am müden Saugbenziner anmerkt. Allerdings: Mit dem Dacia Logan MCV Stepway gibt es einen etablierteren Gegner im Billig-Segment.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
User-Wertung : 3.1 ( 3 Stimmen)
6

R4, 16V, 1596 ccm,106 PS (78 kW) bei 5800/min, max. Drehmoment 148 Nm bei 4200/min, automatisiertes Fünfgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v. bel.), L/B/H 4424/1785/1537 mm, Radstand 2635 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,0 m, Reifendimen­sion 205/50 R 17, Tankinhalt 55 l, Reichweite 695 km, Kofferraumvolumen 480–k.A. l, Leergewicht 1350 kg, zul. Gesamtgewicht 1730 kg, 0–100 km/h 14,6 sec, Spitze 180 km/h, Steuer (jährl.) € 401,76, Werkstätten in Österreich 45, Service alle 15.000 km (mind. 1x/Jahr), Normverbrauch (Stadt/außerorts/Mix) 8,5/5,3/6,5 l, Testverbrauch 7,9 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 148/182 g/km

Front- und vordere Seitenairbags, Licht- und Regensensor, Einparkhilfe hinten, Rückfahrkamera, Berganfahrhilfe, Klimaautomatik, Navigationssystem, 7 Zoll-Touchscreen, CD-Radio mit Lenkrad-FB sowie Bluetooth/AUX/USB-Schnittstelle und 6 LS, Tempomat mit Ge­schwindig­­keitsbegrenzer, FB-Zentralsperre, beheizbare E-Außen­­spiegel, E-Fenster­heber vorne und hinten, Fondlehne 2:1 umlegbar, Sitzheizung vorne und hinten, heizbare Frontscheibe, Scheiben ab B-Säule abgedunkelt, kühlbares Handschuhfach, Fahrersitz höhenverstellbar, 17 Zoll-Aluräder, Metallic-Lack etc.

Anhängevorrichtung abnehmbar € 890,–, Flüssiggasanlage € 2900,–, Lade­kanten­schutz € 100,–

8 Kommentare

  1. Profilbild von Hans

    Naja.
    Der Preis ist schon stolz. Für einen Logan MCV Stepway legt man für die Standardversion rund 4.000 Euro weniger auf den Tisch, wobei dieser bestenfalls nach Euro 6c typisiert ist. Gegenüber dem Comfort wächst der Abstand auf 5.400 Euro, allerdings kündigt Lada an, die Verkaufspreise mit Oktober zu aktualisieren, wobei ich jetzt nicht weiß, ob das jetzt eine gute oder eine schlechte Nachricht ist.
    Den Logan hats beim Crashtest – im Gegensatz zum Sandero – ziemlich zerbröselt, auf einen Crashtest des Lada werden wir, so mein Gefühl, wohl ewig warten.
    Nebenbei: schon für den Preis des Standard-SW Cross gibts derzeit einen Mitsubishi ASX mit allem Drum und Dran, und da braucht man, denke ich nicht lange überlegen. Warum habe ich noch keinen solchen? Breite inklusive Außenspiegel 2.125 mm…

    MfG J

    • Profilbild von Hans

      Soll heißen: gegenüber einem Logan MCV Stepway legt man für die Standardversion rund 4.000 Euro MEHR auf den Tisch…
      MfG J

    • Profilbild von Rolex

      Ja, die Crashtests werden in Russland von der gleichen Institution durchgeführt, die auch die Dopingproben der Sportler untersucht.
      😉
      Der Aufpreis für den Cross ist echt ein Hammer. Neues russisches Selbstbewusstein! Naja, wird so und anders ein Exot bleiben wir die letzten Nicht-Taigas von Lada…

  2. Profilbild von Hans

    @Redaktion: ich habe auf U2B ein Video gesehen, wo behauptet wird, dass das Fahrverhalten dieses Autos ab 140 – nun ja – etwas abenteuerlich wird…könnt Ihr das bestätigen (natürlich nur, wenn Ihr damit in Deutschland wart 😉 )?
    MfG J

  3. Profilbild von Hans

    Danke, Georg.
    Schlampig gewuchtete Reifen könnten natürlich eine Erklärung sein. Noch dazu, wenn womöglich irgendwelche Billigsdorfer-Lutschker drauf waren.
    MfG J

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