Test Mercedes EQA 250+ Österreich Edition

6. Juni 2024
Keine Kommentare
58 Views
Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Mercedes Benz
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Elektro
Leistung:190 PS
Testverbrauch:19,9 kWh/100km
Modelljahr:2024
Grundpreis:52.990 Euro

Test Mercedes EQA: Seit drei Jahren ist der EQA am Markt, die Strom-Version des City-SUV GLA markiert den Einstieg in die Welt der rein elektrischen betriebenen Mercedes. Und die gelingt mit der aktuellen Modellpflege nun etwas leichter – bei der „Österreich Edition“ gibt es ganz einfach zum gesenkten Tarif mehr Serienausstattung. Billig ist das ­Vergnügen freilich nach wie vor nicht, wobei es beim frontgetriebenen Basismodell durchaus Einsparungs-Potenzial gäbe: Das + neben dem 250 (wie beim Testwagen) muss nicht sein, für satte 3000 Euro Aufpreis bringt es nämlich eine lediglich 4 kWh größere Batterie.  

Das Facelift, das optisch kaum zu erkennen ist, bringt dazu Feinschliff bei den Assistenzsystemen und im Multimedia-Bereich sowie – wo es geht – eine praktische „Plug & Charge“ Funktion, Karten-Zücken ist also nicht mehr nötig an der Ladesäule. Die Aufnahmefähigkeit dort ist allerdings bestenfalls Durchschnitt, immerhin soll der EQA dank technischer Optimierungen nun weiter kommen als bisher. Doch in der Praxis erreichten wir die attraktive WLTP-Reichweite von über 500 Kilometern nicht einmal ansatzweise. Was womöglich auch an den am Testwagen montierten 20-Zöllern lag. Also noch so ein Punkt, den man sich eigentlich sparen kann.

Die genaue Bewertung des Test Mercedes EQA lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Mai 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen.

Foto: Robert May

Motor & Getriebe

Bis zu Autobahntempo recht motivierter Vortrieb. Rekuperation via Lenkrad-Wippen verstellbar (samt Ein Pedal-Programm) respektive in einen gut funktionierenden Automatik-Modus zu versetzen.

Fahrwerk & Traktion

Ausgewogene Fahrwerks-Abstimmung, etwas am Komfort knabbern die optionalen 20-Zöller. In flotten Kurven sicher, die Regelsysteme arbeiten brav – etwa wenn der Fronttriebler auf Nässe Traktions-Probleme zeigt. Gelungene Lenkung, Bremsen gut zu dosieren, aber bestenfalls mittelmäßig stark.

Bedienung & Multimedia

Ordentliche Sitzposition, gut ablesbare, wandelbare Digital-Instrumente, das Multimediasystem ist rasch durschaut. Nicht so gut: die Softtouch-Tasten am neuen Lenkrad. Top-Sprachsteuerung. Smartphone-Integration kostet 360 Euro, induktives Laden gibt es nur über Pakete. USB-Slot auch im Fond.

Innen- & Kofferraum

Genug Platz vorne, im Fond üppige Kniefreiheit, aber bei Panoramadach mäßiger Kopfraum. Basis-Kofferraum ausreichend, eben erweiterbar über 2:1:2-Fondlehnen. Trenn-Netz für 180 Euro. Mittelmäßige Zuladung, aber relativ ­hohe Anhängelast. 

Dran & Drin

In der „Österreich Edition“ gut, aber bei weitem nicht lückenlos bestückt. Jede Menge Aufpreis-Spielraum. Fast durchgehend hochwertige Materialien, Verarbeitung sauber & solide. 

Schutz & Sicherheit

Fahrerseitiger Knieairbag als Luftpolster-Highlight, optional Seitenairbags auch hinten. Ebenfalls ­gegen Aufpreis kann das gute Niveau an Assistenzsysteme aufs Klassen-Maximum erweitert werden. 

Reichweite & Laden

Reichweite in der Praxis fernab der Werksangabe, für einen City-SUV aber absolut OK. Aufgefüllt werden die Akkus mit maximal 11 kW Wechselstrom oder 100 kW Gleichstrom.

Preis & Kosten

Teuer, selbst der potentere BMW iX1 ist günstiger, zu Nicht-Premium-Anbietern ist der Abstand noch größer. Immerhin: vier Jahre Garantie (acht auf die Akkus). Stromverbrauch deutlich über Werksangabe, aber noch im Rahmen. Jahres-Service Pflicht.

Fahrstufen-Wählhebel seit der Modellpflege am (neu designten) Lenkrad, dort finden sich jetzt leider Softtouch-Tasten.

[vc_row][vc_column][vc_column_text css=""]Test Mercedes EQA: Seit drei Jahren ist der EQA am Markt, die Strom-Version des City-SUV GLA markiert den Einstieg in die Welt der rein elektrischen betriebenen Mercedes. Und die gelingt mit der aktuellen Modellpflege nun etwas leichter – bei der „Österreich Edition“ gibt es ganz einfach zum gesenkten Tarif mehr Serienausstattung. Billig ist das ­Vergnügen freilich nach wie vor nicht, wobei es beim frontgetriebenen Basismodell durchaus Einsparungs-Potenzial gäbe: Das + neben dem 250 (wie beim Testwagen) muss nicht sein, für satte 3000 Euro Aufpreis bringt es nämlich eine lediglich 4 kWh größere Batterie.   Das Facelift, das optisch kaum zu erkennen ist, bringt dazu Feinschliff bei den Assistenzsystemen und im Multimedia-Bereich sowie – wo es geht – eine praktische „Plug & Charge“ Funktion, Karten-Zücken ist also nicht mehr nötig an der Ladesäule. Die Aufnahmefähigkeit dort ist allerdings bestenfalls Durchschnitt, immerhin soll der EQA dank technischer Optimierungen nun weiter kommen als bisher. Doch in der Praxis erreichten wir die attraktive WLTP-Reichweite von über 500 Kilometern nicht einmal ansatzweise. Was womöglich auch an den am Testwagen montierten 20-Zöllern lag. Also noch so ein Punkt, den man sich eigentlich sparen kann. Die genaue Bewertung des Test Mercedes EQA lesen Sie unten. Dieser Test erschien übrigens mit vielen weiteren in der Ausgabe Mai 2024 von Alles Auto, hier online zu bestellen. Foto: Robert May [/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text css="" el_class="testkategorien"] Motor & Getriebe Bis zu Autobahntempo recht motivierter Vortrieb. Rekuperation via Lenkrad-Wippen verstellbar (samt Ein Pedal-Programm) respektive in einen gut funktionierenden Automatik-Modus zu versetzen. Fahrwerk & Traktion Ausgewogene Fahrwerks-Abstimmung, etwas am Komfort knabbern die optionalen 20-Zöller. In flotten Kurven sicher, die Regelsysteme arbeiten brav – etwa wenn der Fronttriebler auf Nässe Traktions-Probleme zeigt. Gelungene Lenkung, Bremsen gut zu dosieren, aber bestenfalls mittelmäßig stark. Bedienung & Multimedia Ordentliche Sitzposition, gut ablesbare, wandelbare Digital-Instrumente, das Multimediasystem ist rasch durschaut. Nicht so gut: die Softtouch-Tasten am neuen Lenkrad. Top-Sprachsteuerung. Smartphone-Integration kostet 360 Euro, induktives Laden gibt es nur über Pakete. USB-Slot auch im Fond. Innen- & Kofferraum Genug Platz vorne, im Fond üppige Kniefreiheit, aber bei Panoramadach mäßiger Kopfraum. Basis-Kofferraum ausreichend, eben erweiterbar über 2:1:2-Fondlehnen. Trenn-Netz für 180 Euro. Mittelmäßige Zuladung, aber relativ ­hohe Anhängelast.  Dran & Drin In der „Österreich Edition“ gut, aber bei weitem nicht lückenlos bestückt. Jede Menge Aufpreis-Spielraum. Fast durchgehend hochwertige Materialien, Verarbeitung sauber & solide.  Schutz & Sicherheit Fahrerseitiger Knieairbag als Luftpolster-Highlight, optional Seitenairbags auch hinten. Ebenfalls ­gegen Aufpreis kann das gute Niveau an Assistenzsysteme aufs Klassen-Maximum erweitert werden.  Reichweite & Laden Reichweite in der Praxis fernab der Werksangabe, für einen City-SUV aber absolut OK. Aufgefüllt werden die Akkus mit maximal 11 kW Wechselstrom oder 100 kW Gleichstrom. Preis & Kosten Teuer, selbst der potentere BMW iX1 ist günstiger, zu Nicht-Premium-Anbietern ist der Abstand noch größer. Immerhin: vier Jahre Garantie (acht auf die Akkus). Stromverbrauch deutlich über Werksangabe, aber noch im Rahmen. Jahres-Service Pflicht.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1717673773712{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1717673153643{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Fahrstufen-Wählhebel seit der Modellpflege am (neu designten) Lenkrad,…

6.8

FAZIT

Teurer, aber gut gemachter Strom-SUV für die Stadt mit ausreichend Reise-Talent.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

Synchronmotor, Spitzenleistung 190 PS (140 kW), Dauerleistung 129 PS (95 kW), max. Drehmoment 385 Nm, Akku (netto) 70,5 kWh, Vorderradantrieb mit fixer Übersetzung, Scheibenbremsen v/h (v bel.)

L/B/H 4463/1834/1608 mm, Radstand 2729 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,4 m, Reifendimension 215/60 R 18 (Testwagen-Bereifung 235/45 R 20), Kofferraumvolumen 340–1320 l, Leergewicht (EU) 2055 kg, zul. Gesamtgewicht 2470 kg, max. Anh.-Last 1500 kg

0–100 km/h 9,1 sec, 60–100 km/h 4,9 sec, Spitze 160 km/h, Steuer (jährl.) keine, Werkstätten in Österreich 93, Service alle 25.000 km (mind. 1x/Jahr), WLTP-Normverbrauch kombiniert 14,5 kWh, Testverbrauch 19,9 kWh, Reichweite Norm/Test 525/355 km, Ladedauer bei 11 kW (100%) 6:30 Std, bei 100 kW Gleichstrom (80%) 35 Min

sechs Airbags plus Knieairbag fahrerseitig, Notbrems-, Spurhalte- und Toterwinkel-Assistent, Verkehrszeichen­erkennung, Licht-/Fernlicht- und Regensensor, Tempomat, E-Heckklappe, aut. abblend. Innenspiegel, el. klappbare Außenspiegel, Klimaautomatik, digitale Instrumente 10,25 Zoll, Audiosystem mit DAB-Tuner und 6 LS, 5 x USB, Navigation, 10,25 Zoll-Touchscreen, Rückfahrkamera, Einpark-Assistent, Sitzheizung v, Wärmepumpe, Aluräder 18 Zoll etc.

Seitenairbags hinten € 450,–, Adaptiv-Tempomat € 500,–, Progressive Advanced Plus Paket (zus. Zweizonen-Klimaautomatik, induktives Handyladen, schlüsselloser Zugang, HiFi-Sound mit 10 LS) € 3726,–, Panorama-Schiebedach € 1440,–, Kunstleder-Polsterung ab € 174,–, AMG-Ledersitze € 1200,–, Fahrer-/Beifahrersitz el. verstellbar mit Memory € 414,–/342,–, Alu-/Holz-Dekor € 240,–/360,–, Lenkradheizung € 282,–, Zweizonen-Klimaautomatik € 612,–, Adaptiv-Dämpfer € 1188,–, klappb. Anhängevorrichtung € 960,–, abgedunkelte Fondscheiben € 360,–, 19/20-Zoll-Aluräder ab € 660,–/1980,–, Metallic-Lack ab € 900,– etc.